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Der junge Mann Niklaus

       
   

Mit vierzehn Jahren geht Niklaus an der Seite des Vaters erstmals an die Landsgemeinde. Das Leben in der Öffentlichkeit beginnt. Der hochgewachsene Niklaus ist bei seinen Landsleuten gern gesehen und geachtet. Er hat das Herz auf dem rechten Fleck. Was er sagt ist durchdacht und entspricht der Sache. Sein Umgang mit den Menschen weckt Vertrauen. Die Mitbürger werden ihm bald verschiedene Ämter anvertrauen.

Aber den jungen Mann drängt es auch in die Stille. Der Sechzehnjährige sieht einen hohen schönen Turm im Ranft. Dieses Bild ist ein Symbol für seine zentrale Lebenslinie: Wie ein Turm will er im Boden verankert sein und zugleich in den Himmel hinauf ragen. Er will die Welt mit Gott verbinden und den Menschen dienen, das "Einig Wesen suchen", wie er selber sagt. Diese Sehnsucht treibt ihn während des ganzen Lebens voran.

Ab 16 Jahren konnten die jungen Männer zum Wehrdienst verpflichtet werden. Es ist nicht bekannt, zu welchen Kriegszügen Niklaus einberufen wurde. Jugendfreunde berichten, dass er auch hier die Stille gesucht, die Feinde wenig geschädigt, sondern nach Möglichkeit geschützt habe. Er geht konsequent seinen eigenen geraden Weg, auch wenn seine Kollegen plündern und Brände legen.

Das Leben auf dem Hof nimmt seinen Lauf. Die Getreidewirtschaft ist rückläufig, die Viehzucht im Kommen. Vermutlich zieht Niklaus mit andern Jungbauern Jahr für Jahr über die Pässe Brünig, Grimsel und Gries nach Domodossola, um das Jungvieh auf den Märkten der Lombardei zu verkaufen. Ob er von dort auch die Butzenscheiben für sein Haus zurück trägt? Niklaus denkt an eine künftige Familie und bereitet den Bau eines eigenen Hauses vor. Er wählt das Landstück auf der "Schibloch-Matte", wo der Blick freier ins Tal schweifen kann. Verwandte und Nachbarn tun sich zusammen. Unter ihren Händen wächst ein stattliches Haus empor. Heute hat es nach einer fachgerechten Rekonstruktion annähernd wieder die Form wie zu Niklaus' Zeiten.

Bei allen Aktivitäten bleibt die Sehnsucht nach dem "Einig Wesen" bestehen. Niklaus beobachtet Mitmenschen, die dem Geld und dem Genuss verhaftet sind. Hindernisse sieht er auch in seinem eigenen Innern. Eine weitere Vision schreckt ihn auf: Niklaus ist auf dem Weg zu seinem Vieh. Da wächst eine Lilie aus seinem Mund bis zum Himmel empor. Sein Vieh kommt vorbei; er beachtet mit Wohlgefallen sein Pferd. Da neigt sich die Lilie und das Pferd frisst sie auf. Könnte die Liebe des Bauern zum Vieh seine Gottesliebe auffressen? Nun geht er noch gewissenhafter ans Werk. Jede verfügbare Zeit widmet er dem Gebet. Sich selber gönnt er nur das Nötigste an Speise und Trank.

     
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