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Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Sachseln

       
   

Die heutige Kirche von Sachseln verdankt ihre Entstehung der Freude des Obwaldner Volkes über die Seligsprechung von Bruder Klaus im Jahre 1649 durch Papst Innozenz X. Zwanzig Jahre später wurde zudem noch die Erlaubnis zur liturgischen Verehrung erteilt. Wegen der wachsenden Pilgerzahl war die alte Kirche zu klein geworden.

Pfarrkirche Sachseln - Frühbarock mit Elementen der italienischen Renaissance, dem hl. Theodul geweiht.

Stilistisch ist die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche Sachseln dem schweizerischen Frühbarock zuzuordnen, in den auch Elemente der italienischen Renaissance verarbeitet sind. Vergleichbar damit sind die etwas älteren Kirchen im Hof zu Luzern, in Sursee und in Stans. Während diese aber dem basilikalen Bauschema entsprechen, also mit erhöhtem Mittelschiff, ist die Sachsler Kirche eine Halle. Das tonnengewölbte Mittelschiff ist von Seitenschiffen mit Emporen begleitet, so etwa wie ein italienischer Binnenhof mit zwei übereinandergestellten Bogen-Loggien über Säulen ausgestattet ist. Der Bau wurde 1672 begonnen und von Meister Hans Winden aus Ruswil, der wohl auch Urheber des Planes war, geleitet.

Am 7. Oktober 1684, also zwölf Jahre nach Baubeginn, wurde die Kirche von Weihbischof Georg Sigismund von Konstanz eingeweiht. In den Jahren 1974 - 1976 wurde sie einer durchgreifenden Restauration unterzogen. Dabei ging es vor allem um die Konservierung des Baukörpers und um die Wiederherstellung der lichten Feierlichkeit des Innenraumes, der vom Kontrast schwarz - weiss geprägt ist.

Ausstattung

Die Altäre und die Kanzel wurden 1776 - 1779 vom Luzerner Josef Pfister aus Stuckmarmor in einem bewegten und eleganten Rokokostil geschaffen. Sie bilden einen frohen Gegensatz zur ernsten Dominanz der Architektur.

Das Hauptbild des Hochaltars zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel, es wurde 1881 von Paul von Deschwanden und Georg Kaiser gemalt. Das Oberblatt mit der Dreifaltigkeit schuf Anton Heymann. Die Statuen der Kirchenpatrone Theodul und Mauritius stehen links und rechts vom Altar, oben finden sich die für die damalige Zeit sehr wichtigen Pest- und Seuchenheiligen Sebastian und Rochus. Der Altar wird gekrönt vom alten Obwaldnerwappen, geteilt in Rot und Weiss und ohne Schlüssel.

Die in Holz geschnitzte Wappentafel an der Brüstung der Orgelempore erinnert an den ersten Hochaltar von 1687, den die schweizerischen Benediktinerklöster gestiftet hatten. Zu den Grossgemälden über den beiden Sakristeitüren: Links ist Karl Borromäus von Paul von Deschwanden dargestellt (1860), auf der rechten Seite Bruder Klaus von einem unbekannten Maler aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Die Hauptblätter der Seitenaltäre zeigen innen die Kreuzabnahme (1775) und Mariä Opferung (1776), beide von Johann Melchior Wyrsch; aussen Jesus am Kreuz und Maria als Patronin der Rosenkranz- und Skapulierbruderschaft von Josef Anton Heymann (einem Wyrsch-Schüler).

Bruder-Klausen-Altar mit den Reliquien des Heiligen in silbergetriebener Figur (1934), in den heutigen Blockalter 1976 integriert.

Kirchenschatz

In der Sakristei birgt der Kirchenschatz unter anderem ein romanisches, bronzenes Vortragekreuz schon aus dem 12. Jh.; eine gotische Monstranz von 1516 mit der Figur des Bruder Klaus im Gespreng, die silberne Trinkschale, in der dem heiligen Karl Borromäus bei seiner Wallfahrt nach Sachseln 1570 der Ehrentrunk gereicht wurde. Das aus dem Jahre 1488 stammende Sachsler Kirchenbuch enthält wertvolle biographische Aufzeichnungen. Auch die Heiligsprechungsbulle gehört zum Kirchenschatz.

     
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